Meine Bullet Journal Monatsübersicht ist ein wichtiger Bestandteil meiner Journaling-Routine. Und diese widerum ist ein essenzieller Bautein in meinem Gerüst aus guten Gewohnheiten. In meinem ersten Beitrag zur Reihe „Gute Gewohnheiten als Erfolgsgarantie“ habe ich dir bereits erklärt, warum es der ultimative Hack für dich sein wird, dir dein Leben durch gute Gewohnheiten zu vereinfachen. In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie du die Bullet Journal Monatsübersicht als Teil deiner Erfolgsroutine in deine Monatsplanung integrieren kannst.

Wofür kann ich die Monatsübersicht verwenden?

Die Monatsübersicht ist neben der Wochenübersicht und meinen Tagesplänen der wichtigste Teil in meinem Bullet Journal. In verschiedenen Layouts plane ich den kommenden Monat. Neben der Planung dient mir die Monatsübersicht auch zur Reflektion. Themen aus Beruf und Privatleben betrachte ich in separaten Darstellungen, um über beides einen sauberen Überblick zu erhalten.

Für mich liegt der Vorteil der Monatsübersicht klar auf der Hand. In einer sehr kompakten Darstellung hast du alle nötigen Informationen an einer Stelle. Was ist also der Zweck der Monatsübersicht? Du kannst Projekte gezielt planen und jederzeit den Status mit einem Blick erfassen.

Wie gestalte ich die Monatsübersicht?

In meinem gesamten BuJo ist es mir wichtig, dass es möglichst einfach gehalten ist. Inhalt steht für mich hier deutlich über dem Design. Deshalb habe ich mich für einen minimalistischen Bullet Journal Stil entschieden. Es soll übersichtlich sein und ich möchte meine BuJo Routine effizient umsetzen können.

Es gibt verschiedene Bullet Journal Layouts für die Monatsplanung. Drei davon, die ich immer nutze, stelle ich dir im Folgenden vor. Du kannst sie von Monat zu Monat auf deine Bedürfnisse anpassen. Dazu rate ich dir auch dringend. Denn nur so kannst du herausfinden, was am besten zu dir passt und was dir am meisten bringt.

a) Klassische Variante

Bullet-Journal-Monatsuebersicht-Klassische-Variante

Die klassische Variante der Monatsübersicht ist bei mir nur der erste Teil der Monatsplanung. Sie dient mir dazu, alle wichtigen Termine und Ereignisse des anstehenden Monats vorab eintragen zu können. Dazu zählen Geburtstage und private Verabredungen. Aber auch, wo ich an diesem Tag sein werde, falls ich im Urlaub bin oder Ausflüge geplant habe, findet hier seinen Platz. Vor meine klassiche Variante der Bullet Journal Monatsübersicht füge ich meist noch ein Monats Deckblatt ein. Es passt thematisch entweder zur Jahreszeit des jeweiligen Monats oder dazu, was ich im kommenden Monat erreichen möchte.

b) Kalender-Variante

Bullet-Journal-Monatsuebersicht-Kalender-Variante

Diese Variante mag ich von ihrer Aufmachung her besonders gern. In ihr kann ich sehr kompakt die wichtigsten beruflichen Ereignisse des Tages festhalten. Dadurch kann ich auch einige Zeit später noch nachvollziehen, an welchen Themen ich an diesem Tag gearbeitet habe. Hierfür trage ich untereinander mit je einem Stichwort ein, was ich wann gemacht habe. Ich nutze die Kalender-Variante der Bullet Journal Monatsübersicht aber auch gerne dazu, um Dinge zu tracken, die nicht in meinen Habit Tracker gehören. Dazu zählt zum Beispiel, wieviel ich an diesem Tag gewogen habe oder wieviele Kalorien ich durch Sport verbraucht habe. Diese Sachen finden dann oben direkt neben dem Datum des Tages ihren Platz. Das finde ich sehr praktisch, weil ich sie so auch noch im Nachhinein einem bestimmten Tag zuordnen kann.

c) Kästchen-Variante

Bullet-Journal-Monatsuebersicht-Kaestchen-Variante

In der Kästchen-Variante der Bullet Journal Monatsübersicht findest du unglaublich viel Spielraum für deine Planung. Du bist hier sehr flexibel in der Gestaltung. Es gibt die Möglichkeit für verschiedene Themen, die dich im kommenden Monat begleiten, unterschiedliche Blöcke einzubauen. Hier trägst du nicht nur einfach deine Termine ein. Dieser Teil ist modular aufgebaut, sodass du an dieser Stelle verschiedene Lebensbereiche für den kommenden Monat planen bzw. tracken kannst. Du kannst auch hier To To’s für den anstehenden Monat eintragen. Aber auch Dinge wie Leselisten, deine Essensplanung oder deine Monats-Highlights können hier einen Platz finden. In der Gestaltung bist du hier vollkommen frei.

Welche Routine wende ich in der Monatsplanung an?

Meist besteht meine Planungsroutine aus allen drei Varianten der Bullet Journal Monatsübersicht. Allerdings verwende ich sie unterschiedlich.
Die klassische Variante befülle ich gleich bei der Erstellung mit allen wichtigen privaten Inhalten und To Do’s. Innerhalb des Monats ergänze ich dann nur noch neue Termine, die dazukommen. So weiß ich immer, welche Tage bereits verplant sind und ich habe einen guten Überblick darüber, wieviel Zeit ich privaten Themen widme.

In der Kalender-Variante halte ich beinahe ausschließlich berufliche Themen fest. Mit ihr arbeite ich mehrmals täglich. Das gibt mir Zeit, inne zu halten und darüber zu reflektieren, was ich an dem aktuellen Tag bereits erledigt habe. Bevor ich dieses Tool verwendet habe, ist es mir oft passiert, dass ich am Ende des Tages gar nicht mehr wusste, was ich alles geschafft hatte. Heute bin ich meist erstaunt darüber, wieviel ich an einem Tag erreicht habe.

Die Kästchen-Variante erstelle ich zu Beginn des Monats. Anschließend arbeite ich in meiner Morgenroutine mit ihr, um meinen Tag zu planen. Auch in meiner Abendroutine kommt die Kästchen-Variante wieder zum Einsatz. Hier lasse ich den Tag noch einmal Revue passieren.


📓 In „Die Bullet Journal Methode“ beschreibt Ryder Carrol, der „Erfinder“ des Bullet Journals, wie sich sein Leben durch Journaling vollkommen gewandelt hat. Im Buch geht er darauf ein, welche Strategien im Bullet Journal angewandt werden und wie man sie am besten nutzen kann.

📓 In „Viel besser als gute Vorsätze: Wie Sie mit Mini-Gewohnheiten Maxi-Erfolge erleben“ erklärt Stephen Guise sehr anschaulich, warum Menschen oft an ihren gesteckten Zielen scheitern und zeigt dafür eine Lösung auf.

📌 Damit wir uns gegenseitig unterstützen können, würde ich mich darüber freuen, wenn wir uns auf LinkedIn, Xing und Instagram vernetzen.


Was solltest du für dich mitnehmen?

Die Arbeit mit deinem Bullet Journal ist sehr flexibel. Deshalb empfehle ich dir, einfach alle drei Varianten auszuprobieren. Danach kannst du entscheiden, ob du nur eine Variante davon für dich gebrauchen kannst oder vielleicht sogar alle drei. Das ist der wichtigste Punkt, den ich dir mitgeben kann. Dein Bullet Journal ist dein Werkzeug. Es muss nur zu dir passen. Von daher solltest du auch nur Dinge darin verwenden, die dir wirklich etwas bringen.

Das waren meine typischen Bullet Journal Layout Ideen, die ich in igrendeiner Form immer für meine Bullet Journal Monatsübersicht verwende. Wenn du mit deinem Bullet Journal Projekte planen möchtest, eignen sie sich dafür auch ganz hervorragend. Falls du noch nach weiteren Bullet Journal Inspirationen suchst, kannst du auch gerne einmal auf meinem Bullet Journal Board auf Pinterest vorbeischauen.

Alles Liebe. 🌸 Nicole

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